"Ich bin nur Tyson... ich bin lieb! Bitte, bitte ... schlag mich doch nicht!"

Das ist das erste was ich denke wenn ich einen Menschen sehe - auch dann wenn ich ihn schon gut kenne.

Es ist ein Trauma, - es lässt mich nicht mehr los. - Menschen haben mir so schlimmes angetan.

Es ist mir peinlich das zu sagen, aber immer wenn ich einen Menschen sehe, kann ich das Wasser nicht halten.

Erst wenn ich einige Momente bei dem Menschen bin und merke das er mich tatsächlich nicht schlägt beruhige ich mich.

Vor allem dann, wenn ich noch ein paar andere Hunde sehe die bei dem Menschen sind. Dann taue ich so langsam auf.

Als ich noch ein ganz kleiner Welpe war setzten mich zwei ältere Menschen im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses gemeinsam mit einem anderen Welpen in einen kleinen Zwinger.

Dort kümmerte sich niemand wirklich um uns - denn wir sollten "Wachhunde" werden.

Kontakt zu Menschen gab es nur, wenn sie uns Futter und Wasser in den Zwinger brachten und dann noch wenn wir jaulten und belleten weil wir uns einsam fühlten!

Dann kamen die Menschen und schlugen uns fest mit der Leine. Sie droschen so lange auf uns ein ... so lange bis wir nur noch leise wimmerten.

Aber wenn die Menschen dann weg waren wurden wir so traurig und ängstlich das wir wieder anfingen zu jaulen und zu bellen. Dann kam einer der Menschen wieder runter und schlug erneut auf uns ein. Es war so schrecklich!

Andere Bewohner des Hauses beschwerten sich mehrfach bei dem Hauseigentümer.

Dieser stellte unsere "Besitzer" vor die Wahl uns sofort abzuschaffen oder auszuziehen. Unsere "Besitzer" wussten aber nicht was sie mit uns machen sollten.

Ein Nachbar, dessen Bruder "Jäger" sagte zu, dass dieser Bruder "das Problem unter der Hand für ein paar Euros diskret lösen könne".

Als der Nachbar uns anleinte und mit Gewalt in einen kleinen Lieferwagen zerren wollte um uns zu dem Jäger zu fahren schrien und jaulten wir so jämmerlich das eine andere Nachbarin drohte die Polizei zu rufen wenn man uns etwas antut.

Sie erklärte sich bereit sofort zu helfen und informierte den Tierschutz. Zwei mal wurde ich an andere Menschen vermittelt.

Aber jeweils nach ganz kurzer Zeit stellte sich heraus das ich aufgrund meiner schrecklichen Vorgeschichte für das Zusammenleben mit Menschen nicht gemacht bin.

So kam ich nach einigen Zwischenstationen auf den Tierlebenshof in Nauen.

Hier lebe ich zusammen mit meinen neuen Freunden, der Hündin Susi und dem Rüden Monty. Mit beiden verstehe ich mich sehr gut.

Das Problem ist, dass der Tierlebenshof mich und die zahlreichen anderen Bewohner komplett durch privates Engagement finanzieren muss. Man ist dort auf regelmäßige Spenden angewiesen.

Es wäre daher toll, wenn sich für mich Paten finden würden die mich unterstützen damit ich für immer gesichert hierbleiben kann. Ich hoffe das nach all dem schlimmen was ich mit Menschen erlebt habe sich jetzt ein paar gute Menschen finden die bereit sind mir zu helfen...

Liebe Tierfreunde

Für nur 8 Euro am Tag sind die Kosten für Futter, Unterbringung und Pflege abgedeckt. Sofern sich also 30 Paten finden die jeder 8 Euro geben wäre Pebbles Leben hier dauerhaft abgesichert. Bitte helft uns dabei und lasst und in dieser Situation nicht allein.