Schäferhund Wolfi

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Lieber Tierfreund,

ich bin Wolfi - und im April 2020 glücklicherweise auf dem Tierlebenshof gelandet. Mein ehemaliger Besitzer hätte mich sonst an einem Baum angebunden, weil er kein Tierheim gefunden hat, dass mich aufnehmen konnte.

Er hätte sonst seine Wohnung verlassen müssen, wenn er mich nicht abgibt - obwohl Hundehaltung laut Vertrag erlaubt war. Statt einer vernünftigen Erziehung musste ich eine unqualifizierte Schutzhund-Ausbildung machen, die dann mittendrin abgebrochen wurde. So habe ich gelernt Menschen anzugreifen, zu schnappen und zu beißen, und das hab ich dann auch getan. Sowohl die Freundin von meinem ehemaligen Besitzer, als auch zu Beginn Gary auf dem Hof.

Und dass der Vermieter es nicht toll fand „so einen Problemhund“ im Haus zu haben, ist ja irgendwie auch verständlich. Nur hat eben keiner gesehen, dass ich nichts dafür kann oder mir geholfen mich anders zu verhalten.

Es hieß dass ich böse bin und alles und jeden angehe, dabei hab ich es ja nur so gelernt. Mein Besitzer war sehr ambivalent, in der einen Minute freundlich, in der nächsten war er plötzlich ganz anders zu mir. Solche Verhaltensweisen habe ich dann auch gezeigt, denn ich habe meine Umgebung und vor allem Menschen als überhaupt nicht berechenbar kennen gelernt.

Das hat sich zum Glück hier auf dem Hof geändert. Gary war freundlich zu mir und hat mir meine Zeit gegeben. Er hat es mir nicht böse genommen, wenn ich in seinen Schutzhandschuh gebissen habe, er ist einfach ruhig geblieben und hat gewartet statt mich rum zu kommandieren und mir unfreundliche Befehle zu geben.


WolfiEr vertritt die Maxime „Wir wollen keinen gut erzogenen Hund, wir wollen einen Hund der nicht beißt“, ich habe hier gelernt Menschen nicht als Gegner zu sehen, wie ich es in der Schutzhundeausbildung lernen sollte, sondern dass Menschen meine Freunde sind und mir gutes wollen. 

Gary ist lange mit mir nur an der Leine rausgegangen, damit ich nicht weglaufe und keinen angreife, der Kameramann saß bei den ersten Drehs sogar aus Sicherheitsgründen im Auto und hat von dort aus gefilmt. Rückblickend ist das wirklich zum schmunzeln, denn ich bin einfach nur ein freundlicher, verspielter und wilder Racker.

Ich knurre schon lange nicht mehr, wenn man auf mich zukommt, kann überall angefasst werden … bloß ein paar Manieren soll ich wohl noch lernen, aber auch darauf hab ich Lust, denn das zusammenleben hier muss ja gut funktionieren - und hier bleiben möchte ich auf jeden Fall mit allen vier Pfoten.

  

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